Jahresberichte

Jahresbericht 2010 (Jahresbericht 2010 als PDF öffnen)

Die Naturforschende Gesellschaft Obwalden und Nidwalden zählt zur Zeit 173 Mitglieder. Der Vorstand der Naturforschenden Gesellschaft traf sich 2010 zu sechs Sitzungen. Im Jahr 2010 fanden zwei öffentliche Veranstaltungen der Naturforschenden Gesellschaft statt. Unter der Leitung von Roger Schmid von der Steinag, Rotzloch, und unserem Vorstandsmitglied Beat Niederberger, dipl. Geologe, fand am 18. September eine Exkursion in den Steinbruch Ober Rüti statt. Roger Schmid informierte über die Abbauetappen und erläuterte die Verwendungszwecke des Gesteins. Beat Niederberger erklärte den Teilnehmern die Geologie des Gebiets. Die Exkursion fand ihren Abschluss mit einer kurzen Wanderung durch die wild-romantische Rotzschlucht. Eine kleine Teilnehmerschar liess sich am 19. November in der Rathausbrauerei in Luzern in die Geheimnisse des Bierbrauens einführen. Leider verzeichnet der Vorstand seit längerer Zeit ein immer geringer werdendes Interesse an den Exkursionen mit entsprechend tiefen Beteiligungen. Er macht sich deshalb Gedanken, wie die NAGON neu ausgerichtet werden könnte. Anregungen oder Kritik von Mitgliedern nimmt er gerne entgegen. Höhepunkt des Jahres war der Band "Naturforschung in Obwalden und Nidwalden", der anlässlich der letzten Generalversammlung der Öffentlichkeit vorgestellt werden konnte. Die Publikation eines so umfassenden Werks habe ich als herausfordernde, aber sehr befriedigende Tätigkeit erlebt. An dieser Stelle danke ich den Vorstandsmitgliedern für die geleistete Arbeit während des vergangenen Jahres. Neben dem "Tagesgeschäft" wie dem Organisieren von Exkursionen leisteten sie mit der Publikation des NAGON-Buches einen ausserordentlichen Effort. Aber auch die Weichenstellung für die Zukunft der NAGON wird dem Vorstand noch einiges an Denkarbeit und Organisationstalent abverlangen.


Sarnen, im März 2010
Dr. Marco Dusi, Präsident NAGON


Jahresbericht 2009 (Jahresbericht 2009 als PDF öffnen)

Die Naturforschende Gesellschaft Obwalden und Nidwalden zählt zur Zeit 173 Mitglieder.
Im Jahr 2009 fanden drei öffentliche Veranstaltungen der Naturforschenden Gesellschaft statt.
Unter der Leitung von Benno Huber vom Büro ökoPro und André von Glutz von der Abteilung Strassenbau des Kantons Obwalden fand am 16. Mai eine Exkursion zum Thema Ökologische (Ersatz-)Massnahmen auf einer Grossbaustelle statt. Auf der Baustelle der A8 beim Zollhaus Giswil wurden die Teilnehmer über die vielfältigen naturschützerischen Ausgleichsmassnahmen im Zusammenhang mit dem Nationalstrassenbau informiert.
Am 26. Dezember 1999 wütete der Sturm «Lothar» und zerstörte grosse Waldflächen, so auch am Stanserhorn. Rund zehn Jahre danach, am 19. September 2009 erklärten Rudolf Günter vom Amt für Wald und Energie des Kantons Nidwalden und Ueli Barmettler von der Korporation Stans auf einer Wanderung auf dem Stanserhorn den Teilnehmern die waldwirtschaftlichen Massnahmen, welche nach dem Sturm getroffen wurden.
Im Rahmen der Feierabendexkursion besuchte eine Teilnehmerschar am 12. November die Ausstellung «Sarnen im Wandel» im Historischen Museum Obwalden in Sarnen. Mit eindrücklichen Dokumenten wurde die Entwicklung des Obwaldner Hauptorts über die Jahrhunderte und seine rasche Veränderung in der jüngeren Vergangenheit gezeigt.
Der Vorstand der Naturforschenden Gesellschaft traf sich 2009 zu fünf Sitzungen. Mit der Durchführung des Tages der Artenvielfalt im Jahr zuvor entstand die Idee einer neuen Publikation. Dieser vierte NAGON-Band wurde im Berichtsjahr in Angriff genommen. Für die redaktionellen Arbeiten wurde ein kleines Team bestehend aus Dr. Andreas Traber, Beat Niederberger und dem Präsidenten eingesetzt.
An dieser Stelle danke ich den Vorstandsmitgliedern für die geleistete Arbeit während des vergangenen Jahres. Den ausserordentlichen Einsatz im Zusammenhang mit der Erstellung der neuen Publikation, sei es als Autor oder als Redaktor, möchte ich speziell hervorheben. Den Mitgliedern danke ich für das Interesse an unseren Veranstaltungen.


Sarnen, im März 2010
Dr. Marco Dusi, Präsident NAGON


Jahresbericht 2008 (Jahresbericht 2008 als PDF öffnen)

Die Naturforschende Gesellschaft Obwalden und Nidwalden zählt zur Zeit 173 Mitglieder.
Im Jahr 2008 fanden fünf öffentliche Veranstaltungen der Naturforschenden Gesellschaft statt.
Den Auftakt machte am 16. April ein gut besuchtes Referat des Bündner Wildhüters Georg Sutter zum Thema "Rückkehr der Wölfe in die Schweiz". Damit griffen wir eine aktuelle Thematik auf, konnte doch einige Monate später im Melchtal zum ersten Mal wieder ein Wolf in der Region nachgewiesen werden.
Der Tag der Artenvielfalt vom 30. auf den 31. Mai stellte wohl den Höhepunkt der Jahresveranstaltungen dar. Während 24 Stunden machten sich 17 Forscherinnen und Forscher auf dem Gemeindegebiet von Stans auf die Suche möglichst vieler Pflanzen- und Tierarten. Begleitet wurden sie zeitweise von Schülerinnen und Schülern einer Oberstufenklasse aus Sachseln. Einige Exponate wurden am Stand auf dem Stanser Dorfplatz der Bevölkerung präsentiert. Besonders am Samstag Vormittag war das Interesse der Bevölkerung besonders gross.
Den Schmetterlingspfad im Gebiet Lungernsee-West nahm eine kleine Gruppe unter der Leitung von Dr. Kari Kiser am 21. Juni unter die Füsse. Neben Schmetterlingen und anderen Tieren wie Schlangen konnten wir insbesondere auch die reiche Artenvielfalt der in dieser gepflegten Kulturlandschaft vorkommenden Magerwiesen bewundern.
Unter fachkundiger Leitung des Geologen Markus Liniger und des Försters Mario Hintermann fand am 18. Oktober eine Exkursion in die Gipsgrube Melbach unterhalb des Ächerlipasses statt. Die Grube ist eine der wenigen Gipsabbaustellen in der Schweiz. Interessant waren nicht nur die Ausführungen über den Abbau, die geologischen Probleme mit Rutschungen und die Rekultivierungsbemühungen: im Gebiet gibt es nämlich einen kleinen Teich, der der Geburtshelferkröte Lebensraum bietet, und die Doline « Feltschiloch » als geologisches Ausflugsziel.
Die Besichtigung der Holzverstromungsanlage in Oberdorf stand dieses Jahr auf dem Programm der Feierabendveranstaltung. Durch die Verschwelung von hauptsächlich Altholz wird einerseits ein Wärmeverbund betrieben, andererseits Ökostrom ins Netz eingespiesen. Dr. Alois Amstutz und Andreas Kayser führten die 23 Besucher sehr kompetent durch die Anlage.
Ende Jahr konnte die Gesellschaft zusammen mit dem Schweizerischen Ruderverband einen Archivraum in einem Gebäude des Benediktinerklosters Sarnen mieten. Der Pulverturm erwies sich als Archivraum aus klimatischen Gründen als nicht geeignet. Die Archivbestände der Naturforschenden Gesellschaft wurden im Januar 2009 im neuen Raum untergebracht.
Ich möchte zu guter Letzt den Vorstandsmitgliedern danken für die während des vergangenen Jahres geleistete Arbeit, vor allem auch für den ausserordentlichen Einsatz für die Organisation des Tags der Artenvielfalt. Den Mitgliedern danke ich für das Interesse an unseren Veranstaltungen.

Sarnen, im März 2009
Dr. Marco Dusi, Präsident NAGON


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Jahresbericht 2007
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Die Naturforschende Gesellschaft Obwalden und Nidwalden zählt zur Zeit 172 Mitglieder. In unserer Dachorganisation, der Schweizerischen Akademie der Naturwissenschaften SCNAT, ist unsere Gesellschaft als Mitglied in der Plattform Naturwissenschaften und Region sehr gut verankert.
Am 9. August verstarb völlig unerwartet Gusti Küchler-Imfeld 56-jährig an einem Herzversagen. Gusti Küchler war als Sekundarlehrer für Naturwissenschaften ein besonders engagierter
Exkursionsteilnehmer. Er war ein guter Vogelkenner und beobachtete die Uhubruten am Wichelsee und die Steinadlerhorste am Pilatus.
Nach schwerer Krankheit verstarb am 2. Dezember Dr. h.c. Leo Lienert im Alter von 86 Jahren. Die NAGON verdankt Leo Lienert besonders viel, hob er doch die Gesellschaft sozusagen aus der Taufe. Er organisierte die Gründung der Gesellschaft im Herrenhaus Grafenort im Jahre 1995 massgeblich mit und setzte den ersten Vorstand ein. Wir bewahren den lieben Verstorbenen ein ehrendes Andenken.
Eine winterliche Exkursion fand am 3. Februar im Gebiet Mettlen in Grafenort statt. Unter der Leitung von Wildhüter Hansruedi Amstad begaben sich 17 Teilnehmer/innen auf Tierspurensuche im Schnee. Sie konnten dabei viel über das Verhalten der Tiere und die Überlebensstrategien im Winter erfahren.
René Heim vom Naturmuseum Luzern entdeckte vor einiger Zeit im Glaubenberggebiet eine neue Nacktschneckenart. Sie lässt sich am besten während der Nacht beobachten. Eine Gruppe von elf Personen nahm am 18. August an einer Abendexkursion, die von René Heim und seiner Frau Gerti geleitet wurde, teil. Im Rischiwald zeigten sich im Scheine der Taschenlampen dann tatsächlich verschiedene Vertreter dieser Schneckenart.
Achtzehn Personen folgten der Einladung zu einer „Feierabendexkursion“ in die maxon motor ag in Sachseln. Nach einer interessanten Einführung durch Herrn Ermacora über die Firmengeschichte und die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten gewannen wir einen Einblick in die einzelnen Produktionsstufen der Elektromotoren. Die rege Teilnahme und die positiven Rückmeldungen zeigen, dass ein grosses Interesse am Kennenlernen der regionalen Betriebe besteht. Es freut mich, dass die NAGON mit den vor einigen Jahren ins Leben gerufenen „Feierabendexkursionen“ diesem Bedürfnis gerecht werden kann.
Zwei Exkursionen mussten leider aus organisatorischen Gründen abgesagt werden. Wir hoffen, dass die Exkursion „Gipsabbau im Gebiet des Mehlbachs“ und die Exkursion zur Hochwassersicherheit an der Engelbergeraa zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden können.
Im Jahr 2007 setzte sich die Reform der Schweizerischen Akademie der Naturwissenschaf-ten (SCNAT) fort. Ich nahm an zwei Delegiertenversammlungen teil, an denen der neue Vorstand der SCNAT gewählt sowie die verschiedenen Plattformen eingesetzt wurden. Die Plattformen bestehen aus den Mitgliedgesellschaften und bilden die tragenden Organisationseinheiten der SCNAT. Als Präsident der Plattform der kantonalen und regionalen Gesell-schaften „Naturwissenschaften und Region“ wurde Dr. Karl Kiser gewählt.


Sarnen, im Januar 2008
Dr. Marco Dusi, Präsident NAGON

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Jahresbericht 2006 (Jahresbericht 2006 als PDF öffnen)

An der letzten Generalversammlung wählten Sie mich zum Präsidenten der Naturforschenden Gesellschaft Obwalden und Nidwalden. Dafür spreche ich Ihnen meinen Dank aus. Der Vorstand wird sich auch in Zukunft darum bemühen, mit interessanten Anlässen das positive Image der Gesellschaft weiter zu festigen. Getragen wird die Gesellschaft aber von ihren Mitgliedern – derzeit sind es 188. Ich wünsche mir, dass Sie sich durch den einen oder anderen Anlass angesprochen fühlen und dadurch den Vorstand in seiner Arbeit bestätigen.

Die erste Exkursion des Jahres fand am 11. Februar statt. Frühmorgens trafen sich ca. 20 Teilnehmer/innen, um unter der Leitung von Hans Kneubühler die Vogelwelt am Wichelsee kennen zu lernen. Zahlreiche Wasservögel, die hier überwintern oder ständig an diesem Standort leben, konnten beobachtet werden.

Zum Thema Vogelgrippe - Tierseuche hielt Dr. med. vet. Toni Linggi vom Veterinäramt des Laboratoriums der Urkantone am Kollegi Stans am 31. Mai ein aufschlussreiches Referat. Neben allgemeinen Informationen zur Tierseuche und der Darstellung der aktuellen Lage erfuhren die Zuhörer auch, wie das Veterinäramt und die anderen beteiligten Stellen (Wildhüter, Polizei, Feuer- und Chemiewehr, Zivilschutz, Gesundheitsbehörden) vorgehen, wenn bei Wildvögeln oder Nutztierbeständen ein Verdacht oder sogar ein Befund von Vogelgrippe vorliegt.

Eine kleine Gruppe von neun Personen nahm am 1. Juli bei wunderschönem Ausflugswetter die Wanderung von Grafenort auf den Widderfeldstock unter die Füsse. Unter der sachkundigen Führung des Biologen Markus Baggenstos erfuhren die Teilnehmer vieles über die Alpenflora und –fauna. Das eigentliche Ziel der Exkursion erreichten wir allerdings erst nach einigen leichteren Kletterpartien und abenteuerlichen Passagen über Geröllfelder: Die Nidwaldner Haarschnecke ist eine vor 90 Jahren von Leo Eder in Nidwalden entdeckte endemische Art, die ganz spezielle Lebensbedingungen braucht und bis jetzt nur an wenigen Orten in der Zentralschweiz g funden wurde.

Anlässlich ihres 50-jährigen Jubiläums führte die Schweizerische Vereinigung für Bryologie und Lichenologie (Moos- und Flechtenkunde) auch in Ob- und Nidwalden zwei Exkursionen durch. Unter dem Patronat der NAGON konnten diese Exkursionen am 3. September im kleinen Melchtal bei Giswil und am 17. September in Niederrickenbach stattfinden. Geleitet wurden sie von Markus Baggenstos, Stans, und Michael Dietrich, Kriens. Eine Sternbeobachtung fand am 20. September abends in der Sternwarte des Kollegiums Stans statt. Dr. Hugo Limacher zeigte den zwölf Teilnehmern mit dem 30cm-Spiegelteleskop verschiedene Himmelskörper, wie die Wega, Sternhaufen, Ring- und Kugelsterne oder die Andromedagalaxie.

In der Reihe der „Feierabendveranstaltungen“ besichtigte eine Gästeschar von 13 Teilnehmer/ innen am 9. November das Kraftwerk der Elektrizitätswerke Obwalden in der Kaverne Unteraa, Giswil, mit seinen drei Maschinengruppen, wovon eine die Brüniglinie der Zentralbahn speist.

Nachdem der Pulverturm in Sarnen im Mai wegen der Hochwasserschäden hatte renoviert werden müssen, wurden die Archivbestände der NAGON an diesen neuen Standort gebracht.

Das Jahr 2006 war für die Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (sc nat), in der die NAGON eine Mitgliedgesellschaft mit Stimmrecht ist, ein Jahr der Reformen. Es wurden zwei Delegiertenversammlungen im Mai und September in Bern einberufen, an denen ich bzw. Dr. Karl Kiser teilnahmen. Mit neuen Statuten gab sich die Akademie auch eine andere Organisationsstruktur. Die Mitgliedgesellschaften und anderen Organe der Akademie organisieren sich neu in sogenannten Plattformen. Die kantonalen und regionalen Gesellschaften, zu denen die NAGON gehört, bilden die Plattform „Naturwissenschaften und Region“, als deren erster Präsident Dr. Karl Kiser vorgeschlagen ist.


Sarnen, im Januar 2007
Dr. Marco Dusi Präsident NAGON

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Jahresbericht 2005

Nachdem im Oktober 2004 der Jahreskongress der Akademie der Naturwissenschaften der Schweiz erfolgreich abgeschlossen werden konnte, widmete sich im vergangenen Jahr der Vorstand schwerpunktmässig der Publikation NAGON Band 3: Grenzen, der Synthesepublikation des Kongresses. Das Eintreiben und Redigieren der Artikel forderte einige Vorstandsmitglieder sehr – insbesondere dem Redaktionsteam mit Rolf Boller (Vorsitz), Andreas Traber und Beat Niederberger danke ich für den unermüdlichen Einsatz ganz herzlich. Am 1. Juli konnten wir in feierlichem Rahmen auf dem Landenberg in Sarnen die Vernissage feiern. Nach einem Grusswort von Prof. Dr. Baccini, Präsident der SCNAT, referierte Reto U. Schneider vom NZZ Folio zum Thema „Erkenntnis vom Rand – verrückte Resultate verrückter Experimente“. Spannende, teilweise fast unglaubliche Geschichten, musikalisch umrahmt von Martin Ledergeber, begeisterten die zahlreichen Mitglieder und Gäste.

Die in Engelberg vom 26. bis 28. August geplanten Unterwaldner Karst- und Höhlentage, Veranstalter Höhlenforscher-Gemeinschaft Unterwalden - Patronat NeKo und NAGON – mussten wegen den Hochwasserschäden abgesagt werden. Ein Erfolg war die Pilzexkursion im Kernwald unter der Leitung von Rolf Mürner, Biologe, Meggen. Nach kurzer Einleitung übten sich alle im Sammeln, dann wurde die ganze Beute im Kollegium Stans ausgebreitet und von Rolf Mürner und Hugo Limacher sortiert und beschriftet. Viel Interessantes zu Pilzverwandtschaften, Eigenarten und Verwendung konnten die Teilnehmenden beim anschliessenden Vorstellen der gesammelten Fruchtkörper lernen. Am 24. November lud die NAGON zu einer „Feierabendveranstaltung“ in die bio-familia AG, Sachseln, ein. 30 Mitglieder und Gäste genossen die interessante Führung durch den Betrieb des „Müesli-Pioniers“ und die anschliessende Degustation im Rahmen eines Apéros.

Verzögert wurde die Einrichtung des NAGON-Archivs im Pulverturm in Sarnen, der untere Teil wurde beim Hochwasser überschwemmt, was nebst Schmutz und Wasser im Erdgeschoss auch zur Notabschaltung des Stromes führte. Schäden hat die NAGON keine zu verzeichnen. Das Einrichten ist nun im Frühling 06 im sicheren oberen Stock vorgesehen.

Da sich ein Neudruck der Statuten aufdrängt, überprüfte der Vorstand die Aktualität des bestehenden Textes und gelangt mit einigen Änderungs-Vorschlägen an die GV 06. Rolf Boller ist am Aufbau unserer eigenen Homepage www.nagon.ch.

Marco Dusi und ich nahmen in Bern an einer Sitzung zur Reform der Akademie der Naturwissenschaften der Schweiz SCNAT teil. Die NAGON ist seit dem 8. Mai 1998 eine Regionalgesellschaft der Akademie und damit Mitglied im Senat mit Stimmrecht. Im neuen Strategieplan der SCNAT wird von den kantonalen und regionalen Gesellschaften insbesondere „der Dialog mit der Gesellschaft“ erwartet, während die Fachgesellschaften und Foren primär in den Bereichen Früherkennung, Forschung und Ethische Richtlinien arbeiten sollen.

Liebe NAGON-Mitglieder, an der GV vom 13. März 1998 haben Sie mich zum Präsidenten der NAGON gewählt. Die elfjährige NAGON hat heute 192 Mitglieder, ein recht klares Profil und geniesst in der Akademie eine grosse Wertschätzung. Insbesondere mit der Organisation des Jahreskongresses 04 haben wir bewiesen, dass auch eine kleine Gesellschaft Grosses zustande bringt. Erfreulich entwickelten sich auch die Kongress-Finanzen – so konnten wir mit eingespartem Geld einen grossen Teil der Publikation bezahlen.

Die Arbeit im Vorstand der NAGON war für mich immer eine willkommene Abwechslung und Bereicherung. Es freut mich ausserordentlich, dass die GV 06 ein ausgezeichnetes Team zum Vorstand wählen kann und ich wünsche diesem neuen Vorstand von Herzen viel Spass und Originalität bei seiner Arbeit. Ich freue mich auf die Teilnahme an den Veranstaltungen und wünsche der NAGON im neuen Profil der Akademie viel Erfolg.


Sarnen, Anfang Februar 2006
Dr. Karl Kiser, Präsident

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Jahresbericht 2004

Unsere Gesellschaft zählt zur Zeit 190 Mitglieder. Der Vorstand erledigte einerseits die üblichen Gesellschaftsaufgaben, daneben waren alle Vorstandsmitglieder im Organisationskomitee des Jahreskongresses 2004 der Akademie der Naturwissenschaften der Schweiz aktiv.

Dieser Jahreskongress zum Thema Limits war zweifelsfrei der Höhepunkt der NAGON-Aktivitäten in den vergangenen Jahren: Mit vier Hauptreferaten erfolgte am Donnerstag, dem 7.10. in der Aula Cher in Sarnen der Einstieg in die Diskussionen um „Grenzen“: Prof. Benz (ETHZ) referierte über den Urknall und die Schwarzen Löcher, zum Thema Nachhaltige Entwicklung – zwischen globalen Grenzen und Chancen, referierte Prof. Wiesmann (Universität Bern). Prof. Birnbacher vom Philosophischen Institut der Universität Düsseldorf sprach über ethische und kulturelle Werte – legitime Grenzen oder Behinderungen der Forschung? Ein Abendvortrag von Prof. Keller (Universität Zürich) beleuchtete Grenzen in der Gentechnologie – einer Wissenschaft im Spannungsfeld zwischen Euphorie und Hysterie.

Preisverleihungen (Prix Media, A.-F. Schläfli und Prix Jeunes Chercheurs) und musikalische Beiträge ergänzten das Donnerstags-Programm.

Es war ein Anliegen der Organisatoren, den Kongress mit der Region zu verknüpfen – dies mit Orientierungen über die Lokalpresse, mit gezielten Einladungen an die regionale Bevölkerung und mit dem Auftritt einer Reihe von Kulturschaffenden aus Obwalden und Nidwalden in den Rahmenprogrammen.

Fokussiert auf einzelne Fachbereiche, welche alle einen speziellen Bezug zur Region hatten, wurden am Freitag, dem 8.10. die Grenzdiskussionen an vier Plattformen in vier Dörfern des Gebietes fort gesetzt. Der Begriff Grenze bekam dabei verschiedene Bedeutungen – Grenzen des Machbaren (technisch, finanziell, politisch), Grenzen im Sinne der Verhältnismässigkeit (Interessenabwägung), Grenzen, die es im Dialog zu überwinden gilt und andere.
In Sarnen standen die Grenzen im Umgang mit Naturgefahen im Zentrum der Diskussionen. Die Umsetzung vom Wissen zur Praxis beschäftigte die Plattformen in Stans (Computer-Modelle in der Siedlungsentwicklung) und im Herrenhaus in Grafenort (SWIFCOB 4 – Forschung und Praxis im Dialog). Möglichkeiten und Grenzen der Forschungsfront Nanotechnologie beschäftigte die Plattform in Alpnach. Durch die Verteilung der vier Plattformen wurde im wahrsten Sinne des Wortes – “die Wissenschaft in die Dörfer getragen“.

Rund 350 Personen besuchten insgesamt eine oder mehrere Veranstaltungen des Kongresses,
die erhaltenen Rückmeldungen waren sehr positiv. Ein Redaktionsteam aus dem Vorstand der NAGON bearbeitet zur Zeit die Synthesepublikation, der Druck ist für Frühling 05 geplant.

Am 5. Juni organisierte der Vorstand eine Besichtigung der Deponie Cholwald. Interessiert folgten die 22 Besucher den Erklärungen von Meinrad Käslin, die technischen und konzeptuellen Anlagen des Betriebes überraschten, die Zukunft der heute umstrittenen Kehrichtdeponie wurde an Ort diskutiert. Für Interessierte wurde im Anschluss an die Besichtigung das Gespräch bei einem Essen im Restaurant Sand fortgesetzt.

30 Interessierte folgten am 3. Juli den botanischen Hinweisen von Rolf Geisser, Seelisberg, bei einer Wanderung ins Choltal. Die Vielfalt an Wegrändern, in Flachmooren, Magerwiesen und Kalkschutthalden dieser ansprechenden Naturlandschaft bot ein eindrückliches Naturerlebnis.

Im Rahmen einer „Feierabend-Besichtigung“ besuchte die NAGON am 26. November die Hochschule für Technik und Architektur (HTA) in Horw. Die Forschung dieser Hochschule wurde spannend vorgestellt, daneben wurden Fragen zu Ausbildung und Vernetzung mit den übrigen Hochschulen besprochen. Leider nahmen an dieser Führung nur 12 Personen teil.

Mit dem Kanton Obwalden konnte der Vorstand einen Vertrag zur Nutzung des Pulverturmes in Sarnen als Archiv abschliessen. Damit können die bei einzelnen Vorstandsmitgliedern gelagerten NAGON-Bücher und Akten zweckmässig geordnet und gelagert werden. Die Nutzung ist für die NAGON kostenlos. Der Vertrag bezeugt das gute Einvernehmen zwischen der NAGON und den kantonalen Behörden.


Sarnen, Anfang Februar 2005
Dr. Karl Kiser, Präsident

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Jahresbericht 2003

Unsere Gesellschaft zählt zur Zeit 196 Mitglieder. Nach kurzer, schwerer Krankheit verschied unser Vorstandsmitglied Hansjörg Dietschi am 2. November 2003. Mit dem Tod von Hansjörg verliert die NAGON ein engagiertes und liebenswertes Mitglied.

Der Jahreskongress 2004 der Schweizerischen Akademie der Naturwissenschaften der Schweiz (SANW) findet in Obwalden und Nidwalden statt. Die Organisation obliegt der NAGON und verlangt vom Vorstand und einem eigens für den Kongress gegründeten Organisationskomitee einiges an Engagement. Der Kongress stellt das Thema „Limits“ ins Zentrum der Besprechungen. Ein Hauptsymposium am 7.10. in der Aula Cher in Sarnen beleuchtet Grenzphänomene in unterschiedlichen Disziplinen, am 8.10. führen verschiedene thematische Plattformen in Ob- und Nidwalden die Diskussion fort. Auskunft über den Kongress gibt www.limits04.sanwnet.ch. Genaue Programme werden den Mitgliedern im 2004 zugestellt.

Unter der Leitung von Martin Brun trafen sich am 17. Mai um 04.45 Uhr 22 Interessiete in Kägiswil zur Exkursion „Vogelstimmen“. Das frühe Aufstehen für diese romantische Morgenwanderung im Gebiet Wichelsee belohnten die Vögel des Auenwaldes mit ihrem Gesang – sachkundig erklärt von Martin Brun. Als Höhepunkt der Exkursion reckten sich drei junge Uhus am Wichelsee-Fels über den Nestrand und posierten für die Teilnehmer, August Küchler sorgte mit seinem Fernrohr für die einwandfreie Bildqualität.

Marco von Glutz und Werner Dönni führten am 2. September 17 Teilnehmer an den Galgenbach in Sachseln. Herr Dönni vom Büro Aqua Plus referierte über die Renaturierung des Bächleins, Marco von Glutz stellte die Steinkrebspopulation vor – kaum brach die Nacht herein, krochen die nachtakiven Krebse in grosser Zahl aus ihren Verstecken und schritten unbekümmert durch das Taschenlampenlicht der Beobachter.

Eine „Feierabend-Besichtigung“ ins CSEM (Centre Suisse d Electronique et Microtechnique) lockte rund 20 Personen am 28. November um 17.00 Uhr nach Alpnach. Mit einer ausgezeichnet vorbereiteten Führung in Kleingruppen wurden die verschiedenen Forschungsbereiche vorgestellt und Fragen beantwortet.

Die auf Herbst 03 geplante Pilzexkursion in den Kernwald wurde abgesagt, weil der heisse Sommer das Pilzwachstum im Gebiet arg hemmte. Die Exkurison wurde auf Herbst 04 verschoben.

Mit einem Beitrag unterstützte die NAGON das Höhlenbuch „Vom Fuchsloch zur Schrattenhöhle Bd.3“ von Martin Trüssel. In Zusammenarbeit mit dem Kanton Obwalden und Marco von Glutz wurde am Galgenbach eine Info-Tafel zur Steinkrebspopulation aufgestellt.


Sarnen, Anfang Februar 2004
Dr. Karl Kiser

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Jahresbericht 2002

Unsere Gesellschaft zählt zur Zeit 193 Mitglieder. In unserer Dachorganisation, der Schweizerischen Akademie der Naturwissenschaften, ist die NAGON als Regionalgesellschaft gut etabliert. In der breiten Öffentlichkeit von Ob- und Nidwalden wünsche ich mir noch etwas mehr Präsenz z.B. in den Medien.

Am 8. Juni trafen sich trotz leichtem Regen 13 geologisch Interessierte zu einer fachlich geführten Wanderung durch den Bergsturz Engelberg. Erst die Erläuterungen der Geologen Thomas Gubler und Beat Niederberger brachten Fakten zum prähistorischen Bergsturz ins Bewusstsein, welche dem Wanderer in diesem Gebiet normalerweise verborgen bleiben.

Am 6. Juli wurde in Lungern-Schönbüel der Naturführer zum Schmetterlingspfad eingeweiht. Das ganze Autorenteam stammt aus unserem Mitgliederkreis, ebenfalls beteiligten wir uns als Sponsor. Der „Schmetterlingspfad“ hat bereits einen Preis als „wegweisendes Projekt für landschaftsorientierten Tourismus“ erhalten.

Die Kleine Hufeisennase beschäftigte 22 Besucher und Besucherinnen am 11. September im „Alpenrösli“ in Giswil: Spannend, mit viel Bildmaterial, stellte der Leiter des Forschungsprojektes Rhippos, Fabio Bontadina, die seltene Fledermausart vor. Eine anschliessende Exkursion in der Dämmerung zur Kapelle Kleinteil sorgte für Bewunderung – zahlreich und wenige Meter entfernt, kurvten die kleinen Säuger bei ihrem Jagdausflug um die Köpfe der Teilnehmer.

Unter der Führung von Oberbaudirektor Erwin Stampfli und den Geologen Andreas Wildberger und Beat Niederberger besuchten am 17. Januar 32 Interessenten die Grossbaustelle Loppertunnel. Interessant war es, aber kalt im Tunnel, um so mehr genossen die Besucher und Besucherinnen im Anschluss den von der NAGON gespendeten Apéro in der warmen Kantine bei der Garnhänki in Stansstad.


Sarnen, 31. Januar, 2003
Dr. Karl Kiser

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Jahresbericht 2001


Die Naturforschende Gesellschaft Obwalden und Nidwalden zählt zur Zeit 194 Mitglieder. Die Gesellschaft ist Mitglied der Schweizerischen Akademie der Naturwissenschaften und damit stimmberechtigt in dessen Senat.

Höhepunkt der Gesellschaft im vergangenen Jahr war die Vernissage unseres zweiten Bandes, Amphibien und Reptilien in Ob- und Nidwalden, am 4. Mai im Herrenhaus Grafenort. Das Buch, das auch über den Buchhandel vertrieben wird, erhielt viel Lob, sowohl für den Inhalt als auch für das Layout. Mit einem mitreissenden Vortrag über Amphibien und Reptilien in der Volksmedizin, hatte Regula Odermatt, Kunsthistorikerin und Mitautorin, bereits an der GV 2001 einige Kostproben zum Buch vermittelt.

Am 18. August veranstaltete die NAGON, gemeinsam mit Pro Natura Unterwalden eine Exkursion in das Waldreservat Rorwald in Giswil. Unter der Leitung von Forsting. Sepp Hess „kämpften“ sich 47 Teilnehmende durch das teilweise unwegsame Gelände der Lothar-Sturmflächen. „Dinosaurier-Spuren in Beckenried“ – diese Schlagzeile in der Presse, veranlasste den Vorstand der NAGON, den Saurierspezialisten, Dr. Christian Meyer, Basel, zu einem Vortrag auf den 16. November ins Herrenhaus einzuladen. Den spannenden Darlegungen folgte eine angeregte Diskussion über die Vorzeit und über die Beweisbarkeit der Annahmen.


Sarnen, 10. Januar 2002
Kari Kiser, Präsident

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Jahresbericht 2000

Die Naturforschende Gesellschaft Obwalden und Nidwalden zählt zur Zeit 180 Mitglieder.

Mit dem Vortrag „Waldentwicklung nach dem Sturm Lothar“ von Herrn Dr. R. Lässig an der letzten Generalversammlung konnten wir unsern Mitgliedern neuste Forschungsinformationen zu einem aktuellen Thema vermitteln. Am 13. Mai besuchten wir unter fachkundiger Führung (T. Gubler, F. Thaler, H. Blättler, F. Hendry) den Erlebnisparcours „Stein und Wasser“ im Herrenhaus Grafenort. Durch Waldstandorte und Wildheuplanggen am Stanserhorn führte uns am 17. Juni der ortskundige Botaniker Markus Baggenstos. Am Stanser Hausberg sind auch heute noch die Lothar-Schäden unübersehbar, eine Exkursion ins Schadengebiet am 16. September unter der Leitung des Forstingenieurs Herr R. Günter vermittelte uns in beeindruckender Windwirfkulisse, wie die Forstfachleute mit bescheidenen finanziellen Mitteln auf solche Schadenereignisse reagieren.

Unser 2. Band wird das heutige Wissen über die Amphibien und Reptilien in Ob- und Nidwalden zusammen fassen. Obwohl die NAGON keine Autorenhonorare bezahlen kann, gelang es uns, bestqualifizierte Fachleute für unseren nächsten Band zu gewinnen. Das Buch ist fast druckreif, am 4. Mai wird im Herrenhaus die Vernissage stattfinden.


Sarnen, 2.1.2001
Kari Kiser, Präsident


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Jahresbericht 1999

Die Naturforschende Gesellschaft Obwalden und Nidwalden zählt zur Zeit 175 Mitglieder. Obwohl erst fünf jährig, hat die junge Regionalgesellschaft der Schweizerischen Akademie der Naturwissenschaften (SANW) einen beachtlichen Bekanntheitsgrad. Als Informationsbrücke zu andern Gesellschaften aber auch generell für interessierte Personen, haben wir auf der Homepage der SANW (www.sanw.ch) einige Portraitseiten eingerichtet.

Am 19. Juni, 1999, besuchten über 30 Personen mit der NAGON die Kulturlandschaft Lungerersee-West, welche von Beat von Wyl, dipl. Botaniker, und Dr. Kari Kiser geleitet wurde. Am 21. August 99 konnten Interessierte der NAGON, der von der Naturforschenden Gesellschaft Luzern organisierten Exkursion ins Biosphärenreservat Entlebuch teilnehmen. Ein spannender Vortrag, Vierwaldstättersee - ein Organismus in Bewegung, von Dr. A. J. Wüest vom Forschungszentrum für Limnologie, Kanstanienbaum, am 5. November, orientierte über die Ergebnisse der neusten Forschung im Vierwaldstättersee.

An der Jahresversammlung der Akademie für Naturwissenschaften vom 13.-16. Oktober in Luzern beteiligten wir uns mit zwei Postern: Höhlenforschung und Nachhaltige Nutzung am Beispiel Lungerersee-West.

Im Herrenhaus Grafenort wurden die Vorbereitungen für den Aufbau eines NAGON-Archivs getroffen und im weiteren beschäftigte sich der Vorstand mit unserem 2. Band: Amphibien und Reptilien in Ob- und Nidwalden. Die Publikation ist auf Ende 2000 geplant.


Sarnen, 6. Februar, 2000
Kari Kiser, Präsident

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Kurzvorstellung

 


Jahresbericht 1998


Wissenschaftliche Tätigkeit: Ein originell konzipierter Vortrag von Dr. Jürg Paul Müller über die Säugetiere der Alpen, anlässlich der Generalversammlung vom 13.3.98, regte zu interessanten Diskussionen über Wild und Jagd an. Am 6.6.98 besuchte ein Grüppchen von 15 Mitgliedern das Labor der Urkantone in Brunnen; die Anreise mit Schiff ab Beckenried bei Föhnstimmung animierte zu ungezwungenen Gesprächen. 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer genossen am 17.10. 98, an einem der wenigen strahlenden Herbsttage des Jahres, die von Thomas Gubler und Andreas Wildberger geleitete, geologische Wanderung "Karstphänomene am Brüniggebiet".

Administrative Tätigkeit: Mit einer gezielten Werbekampagne bei den Lehrpersonen der Sekundarstufe I in Obwalden konnte eine für unsere Anliegen interessierte Personengruppe angesprochen und einige neue Mitglieder gewonnen werden.

Mitgliederbestand: Die NAGON zählte Ende 1998 180 Mitglieder.



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